Surfbilder 2017

Und inzwischen in den Landes toben sich leidenschaftliche Surfer stressfrei in den Wellen aus und vergessen dabei alle Alltagssorgen !

Surf coaching : Etappen zum Surflernen !

Mit einem Coach Wellenreiten lernen

Hiermit möchte ich die verschiedenen pedagogischen Etappen eines Surfkurzes so kurz wie möglich vorstellen. Dies soll dem Schüler ermöglichen, autonom zu werden und sein technisches Niveau zu verbessern.

Vieles hängt von der Qualität des Professionellen, der Sie begleitet, ab. Es it zu bedauern, dass die Lernmittel bei einigen Ausbildungen wenig Fortschritte gemacht haben und die Fachpresse darüber wenig interessante Auskunft gibt. Ein guter Coach ist nicht unbedingt ein Surfchampion! Er ist ein Surfer, der mal Anfänger war, der jede Etappe seines Lernprozesses analysiert hat, die Technik perfekt kennt, sein Beobachtungssinn entwickelt hat, um seine eigene Pädagogik zu bilden, die er dem Niveau eines jeden anpassen wird.

Selbstverständlich ist ein fleiβiges Training der wichtigste Fortschrittsfaktor, jedoch wird die Hilfe eines Sportcoachs zu einem schnelleren Erlernen verhelfen, wo der Surfer allein möglicherweise wegen einem belanglosen Detail steckengeblieben wäre.

Ich werde nicht alle meine Geheintipps offenbaren, sondern einfach die Chronologie der Lernetappen aufzählen. Die notwendig physische Stärkung geschieht natürlich im Laufe der Surfaktivität. Selbstverständlich wird jemand, der schon Sport getrieben hat und bequem im Wasser ist, über die ersten Lernetappen schnell hinausgehen.

Die Surfertappen

Mit jeder weiteren Etappe wird der Surfer mit einer Umgebung konfrontiert, die komplexer wird. Im Weiβwasser anfangen oder hinten zum Peak hinauspaddeln stellen nicht denselben Schwierigkeitsgrad. Überspringt man eine Etappe, läuft man die Gefahr zu scheitern oder lange Perioden ohne Fortschritte zu kennen. Geduld und Ausdauer sind die besten Eigenschaften eines Surfers !

Etappe 1 : die Basis

Erlernen der Bewegungen und Posturen, die das Gleiten, das Gleichgewicht auf dem Brett und die beste Mobilität fördern.

  • die Meeresumgebung kennenlernen – die seinem Niveau passende Surfzone wählen können ( ist der Surfspot zu schwierig, macht man keine Fortschritte) – das richtige Brett benutzen .(diese Themen wurden in einem vorigen Artikel erwähnt).
  • die Grundregeln bürgen für die eigene Sicherheit und die der anderen Surfer, man denke nur an die Szene im Film « Brice de Nice » !
  • die beste Liegeposition – die technischen Tipps, um die ideale Position egal auf welchem Brett zu finden.
    In Weiβwasserwellen starten und die optimale Händeposition flach auf dem Brett : aber die Hände nicht unter den Schultern angesetzt wie seit 20 Jahren in der Lehrerformation wierderholt !!
  • das nach seinen Kapazitäten möglich schnellste Aufstehen : warum sollte man das Knie auf Brett legen, wenn Flüssigkeit und Gelenkigkeit zu einem gelungen Take off nötig sind und man es schaffen kann !
  • Die Basistechnik, um die Geschwindigheit, das Gleiten, das Gleichgewicht bis zum Strand zu behalten.
  • Mit Hilfe des Blicks und des Oberkörpers die Surfrichtung bewahren und mit Arm oder besser Hand in die Fahrtrichtung.

Etappe 2 : die Wellen

  • Kenntnis der Sicherheitsregeln, der Vorfahrtsregeln und des freundschaflichen Zusammenlebens im Wasser.
  • Erlernen des Paddelns und der Richtungsmanöver auf offenem Meer – die Brandungszone durchqueren – schnell umdrehen – …sie sollten nicht einigen Surfern oder Lehrern zuhören, die ihnen empfehlen , beim Paddeln die Finger aneinanderzupressen – siehe vorigen Artikel « Surf Prévention sur les techniques de rame » , Surfvorschriften, die Paddelntechniken.
  • Der Take off im oberen Teil der Welle zuerst bei kleinen Konditionen, geradeaus dann leicht quer : Wellenlesen, gutesTiming, Leistungsbereitschaft sind die Schlüssel zum Erfolg.
  • Abschätzen in welche Richtung die Welle abrollen wird – in die gute Richtung entlang der Welle gleiten.

Etappe 3 : mit Schwingungen Geschwindigkeit aufbauen

seine Fahrt dem Entrollen der Wellen anpassen, um sie bis zum Ende optimal zu surfen : man muss in die Knie gehen und Druck auf die Beine koordonieren (Geschwindigkeit) , wobei der Oberkörper eine entscheidende Rolle für die Erhaltung der Fahrtrichtung spielt.
Geschwindigkeit aus der Welle nehmen können : beim Hinabfahren in die Knie gehen, dann den Rail belasten beim Hinaufgehen mit Gleiteffekt – alternativ Rail/Brettfläche. Eine erfolgreiche Geschwindigkeit nutzt die gesamte Wellengröβe.
Duckdiven lernen, wenn das Volumen des Brettes es erlaubt : ein Brett mit viel Tragfläche taucht natürlich schwieriger unters Wasser. Die Schwierigket ist nicht nur technisch, aber man muss auch das Milieu gut analysieren. Man muss fähig sein, die Geschwindigkeit der Welle oder der Weiβwasserwelle, die auf einen zukommt, schätzen, um im richtigen Moment das Duckdiven

Etappe 4 : Manöver

Der Surfer hat nun die guten Körperpositionen gelernt, die Bewegungen sind zu Reflexen geworden, die ihm erlauben, auf der Welle schneller zu reagieren, seine Erfahrungen erlauben ihm, die Veränderungen des Milieus besser zu lesen und vorauszusehen, Er ist jetzt bereit, Feinheiten zu entwickeln, um neue Figuren durchzuführen oder sie zu verbessern.

  • Um diese intermediate Niveau zu erreichen, hat der Surfer physische und technische Fähigkeiten entwickelt, dank denen er ein kleineres Brett benutzen kann. Aber nicht unbedingt. denn der Erfolg des Manövers liegt in der ausgeübten Geschwindigkeit, so dass es auch möglich ist, einen Roller mit einem Longboard durchzuführen. Ein kürzerer Rail erlaubt jedoch kürzere Strecken und kürzer aneinadergereihte Kurven.
  • Bottem up : die Welle ganz absurfen, um einen Bottom up besser durchführen zu können, Blick Richtung Strand beim Hinabfahren , als Ziel kurz aneinadergereihte Kurven, damit das Brett senkrechter die Wellenwand angreift.
  • Re-entry am Ende der Welle, erste Initiation für Manöver an der Wellenlippe : Geschwindigkeitaneignung. + Fähigkeit, das Brett zu lenken, wohin man will + Druck auf die Beine im Tal der Welle = das Brett lehnt sich und wird auf dem Weisswasser oder auf der Lippe der Welle drehen.
  • Roller = Drehen am Wellenkamm richtig durchführen : sich aufs Drehen vorbereiten, Schulterachse folgt dem Blick in die Fahrtrichtung ; Die Schwierigkeit liegt darin, das hintere Tail nicht zu sinken (zuviel Gewicht hinten beim Drehen) und aus Mangel an Geschwindigkeit, an schlechter Gewichtverlagung oder zu späte Drehung des Oberkörpers das Rail zu versinken ???
  • Gewichtverlagerung: weniger Gewicht auf das Brett verlagern und den Druck verlängern können, um das Rail wechseln zu können, und damit zum Weiβwasser zurückkommen, wenn die Welle weicher wird : Manöver zur neuen Position, nötig für das nächte Erlernen des Cut back
  • Der Floater ist technisch leichter, denn die Strecke ist nicht so kurz wie beim Roller. Diese Figur benötigt vor allem ein gutes Lesen der Welle und die technischen Feinheiten der vorigen Figuren. Vorsicht, bei Mangel an Geschwindigkeit oder verspätete Hinabfahren, kann das Brett unter den Füssen drehen und mid einem Stoβ in die Rippen enden.
  • Der Schlüssel für das Aerial sind die Geschwindigkeit + den Blick auf den Wellenkamm als Tremplin gerichtet + sich abwechselnd schwer und leicht machen + den Blick auf einen höheren Punkt richten, um das beim Drücken eingeführte Drehung zu velängern + genug entspannt am Tal der Welle sein , um den Stoβ beim Landen wegen der Beschleunigung des Brettes abzusaugen.

Einige Schlüsseltipps für den Tube : der Surfer muss raten, wo die Welle einen Tube bilden wird, er muss die Kurvenveränderungen n der Wellenwand lesen ; dann muss er die technischen Gestenreflexen meistern, um spontan seine Richtungfahrt, aber auch seine Geschwindigkeit zu regeln, und auch sich in de Tube stellen, im Moment wo die Welle nach vorn schlägt. Es gibt Bremsmanöver, wenn man zu weit nach vorn ist oder umgekehrt um schneller im Tube zu fahren. Ein Tube ist gelungen, wenn den Surfer von der Welle umwickelt wird und man sieht ihn an Ende rauskommen ;

  • Es gibt andere Manöver oder Variationen, wie der Tail slide : der surfer verlagert sein ganzes Gewicht auf das vordere Bein und streckt das hintere, damit der Tail rutscht. Das Gleichgewichtzentrum wird mehr auf das vordere Teil des Brettes verlegt, somit bringen die Surfdrifts das Brett in Gleitfahrt.

Kisurfcoaching

Die Technik

  • Am Strand beginnt man mit der Beobachtung des ozeanischen Milieus und je nach den Bedingungen des Augenblickes bekommt man angepasste Ratschläge. Der Ozean diktiert oft das Thema des Surfkurses.
  • Im Wasser wird die Haltung des Surfers stets korrigiert, denn das Milieu ändert sich ständig (Jede Welle ist einzigartig, die Bedingungen hängen von den Ebbenvariationen ab) und die technischen Gesten werden wiederholt.

Der Surfcoach benutzt auch Fotos und Videos, damit der Lernende, indem er sich beim Surfen sieht, die Verbesserungen und die pedagogischen Ziele seines Coaches besser versteht.

Training auβerhalb des Wassers

Da wir nicht in einem tropischen Land leben, verhindern die klimatischen Bedingungen oft das Training im Wasser, auch für die Profis.

Das Niveau spielt keine Rolle, wer lernen will, muss auch andere Sportarten am Land treiben, immer wieder die technischen Gesten und alle Bewegungsfeinheiten der Motrizität wiederholen. Jede Welle ist anders, so dass jede Geste verschieden ist.

In den langen Wintermonaten, wo man seltener ins Wasser kann, ist es empfehlenswert, einen anderen Sport zu treiben, will man in Form bleiben, die Ausdauer, den Muskeltonus und die Geschmeidigkeit behalten.

Häufig ausgeübte Sportarten sind Jogging, Schwimmen, Yoga, Ballspiele, Kampfsportarten und …Taichichuan. Obwohl Taichichuan weniger bekannt ist, bietet er alles, was der Surfer braucht. Das Ki-Surfen ermöglicht das Loslassen, die Entspannung, die Bewegungsweite, die Geschmeidigkeit und gute Bewegungskoordonierung. Je länger der Körper entspannt bleiben kann, desto spektakulärer wird die Muskelreaktion. Dazu behält maneine gute Atemfähigkeit, geschmeidige und mobile Hüften, feine und dosierte Körperübertragungen. Wenn der Surfer dann wieder ins Wasser gehen kann, wird er leistungsfähiger sein.

Surfethik

Der Surfer, der der Wille hat , sich immer weiter zu verbessern, soll nicht die Grundaspekte dieser Sportdisziplin aus den Augen verlieren : es ist ein Natursport, der Ozean treibt den Surfer dazu, seine Grenzen zu überschreiten.
Manche wollen an Wettbewerben teilhaben und mit den anderen wetteifern. Wenn dieser Surfer im Wasser trainiert, muss er die anderen respektieren, denn die lernenden Amateure haben auch das Recht sich zu verbessern.
Will man der Allerbeste werden, darf man sich nicht dumm verhalten.Viele Coachs müssen heutezutage daraufhinweisen, was früher nicht der Fall war. Man wirft sich nicht wie besessen auf jede Welle, ohne auf die anderen Surfer zu achten, nur weil am Strand Fotos aufgenommen werden.

Auβerdem ist Bescheidenheit im Lernprozeβ willkommen. Der Profi ist einmal auch Anfänger gewesen und der Ozean wird ihm bei bestimmten Wetterbedingungen diese Eigenschaft ins Gedächnis zurückrufen.
Ob Profi oder Lernende, ist man mit dem Lernen nie fertig. Bei jedem Niveau kann man seine Technik und seine Kenntnisse verbessern.

Neue Surfspots und Surforte aufsuchen, neue Surfbretter versuchen : damit verbessert sich der Surfer. Indem er seine Surferfahrungen vervielfacht und sich auβerhalb seiner Komfortzone riskiert, indem er sich aufmacht und teilt, lernt er schneller, als wenn er sich mit seinen gewöhnlichen Surfspots und Heimatsgrenzen begnügt.