Surfbilder der Kurse 2019

Surf Bilder 2018

Eine weitere tolle Surf-Saison in Qualitätswellen abseits der Massen mit der Ki Surf School!

Landais sagen: „Solange es Wellen gibt, gibt es Hoffnung!

Das Mythos des Shortboards

Surfen und falsche Vorstellungen : das Shortboard unbedingt

Surfcoaches, Shapers, Surfshops und alle Profis der Branche beobachten täglich diese Vorliebe des Verbrauchers für das möglichst kürzeste Board.

Der Surfanfänger, der kaum Auftrieb erreicht, träumt schon von einem kurzen spitzen Board. Die Beobachtung von erfahrenen Surfern führt zu folgenden Schluβfolgerungen :

« Ein kürzeres Brett hilft mir beim Diven, um schneller zum Peak zu kommen »

FALSCH : Diven ist zwar mit einem groβen Brett unmöglich, aber ein Brett, das leicht ins Wasser taucht, ist auch ein Brett, das leicht unters Wasser sinkt, wenn der Surfer einfach dafauf liegt. Hat der Surfer keine genügende Paddelkraft, damit es schwimmt, wird das Brett nur langsam vorangleiten und bis aufs hohe Meer paddeln wird mühsam und länger als mit einem gröβeren Brett sein.

« Ein spiztes kurzes Brett hift mir beim Drehen »

Hier auch stimmt für mittelmäβige Surfer nicht , was für Experten gilt. Die Kürze des Brettes und die Spitze der Nase reduzieren noch das Volumen des Brettes, so dass der Surfer Mühe haben wird, die Welle anzustarten. Er wird sich erschöpfen und ihm wird die nötige Geschwindigkeit für den Take-off fehlen. In Folge dessen wird er fallen oder zu spät die Welle anreiten.

Ein gelungenes Surfen besteht in harmoniösen, weit ausholenden, floskellosen Kurven. Tausende nervöse Bewegungen sind uneffizient für die Geschwindigkeit und die Manövrierbarkeit beim Drehen.

Ein kurzes Brett kann gut schwimmen und dem Anfänger angepasst sein, wenn sie an Breite gewinnt, was sie an Länge einbüβt, und eine runde Nase hat. Sie muss auch dem Gewicht, der Surffrequenz, der physischen Kraft und dem technischen Niveau des Surfers entsprechen.

Spitz zulaufende Nase und Tail sind in besonders hohlen und kräftigen Wellen angepasst, denn sie sollen das Ausrutschen des Brettes hindern. Denn in solche etwa bösen Wellen muss man lieber früh und optimal mit einem runden Brett rein als zu spät mit einem spitzen Brett. Von der Lippe der Welle mitgenommen endet man mit einem late Take-off.

« Ein kurzes Brett mit viel Rocker und einer spitzen Nase wird das Risiko am Fuβe der Welle einzuspitzeln hindern »

Ein Surfbrett hat viel Rocker, wenn es stark aufgebogen ist. wie eine Banane. Es soll sich der Form der Welle besser anpassen und das Risiko einzuspitzeln verringern.

Jedoch hat diese Brettform einen groβen Nachteil, denn es erzeugt mehr Strömungwiderstand. Man verliert an Gleitgeschwindigkeit beim Paddeln und beim Reiten. Tatsächlich je flacher das Brett, desto gröβer die Geschwindigkeit. Deshalb muss man sich gut überlegen, ob ein Rocker notwendig ist, es hängt von seiner Paddelfähigkeit und dem Typ der Wellen, die man reiten will, an.

Mit ein bisschen Lift vorn hat man ein flaches und schnelles Brett, das nicht einspitzelt. Lieber rechtzeitig mit einem Brett mit mehr Tragfläche in die Welle rein, als zu spät die Welle erklettern wollen und ins Leere stürzen.

« Die Profis benutzen spitze, dünne und schmale Bretter »

Stimmt, denn ihre Paddelkraft ermöglicht, dass sie unheimlich schnell die Welle erwischen, ihre Geschwindigkeit beim Reiten behalten und optimal den Wellen entlang gleiten.

Übrigens ist es aus mit der Mode der 90er Jahren mit Brettern 18 1/2 Breite. Selbst die Profis bevorzugen heutzutage gröβere, beziehungsweise breitere Bretter.

Auβerdem sorgt vor allem die Leichtigkeit der Bretter für gröβere Manövrierbarkeit. Man spricht von Einwegbrettern, so fein und zerbrechlich sie sind. Man muss Nabab sein oder Sponsoren haben, um sich solche kostbare Bretter leisten zu können.

Man sieht auch Surfer, die mit Longboards Roller machen (der Roller ist eine der klassischen Figuren des Shortboards) : die Geschwindigkeit ist das wichtigste für ein radikales Surfen. Ein bequemes Brett mit Volumen wird den Surfer schneller zum Erfolg vorantreiben, wogegen ein zu kurzes Brett ein Hindernis sein kann.

Ein guter Shaper stellt Bretter her, nicht zum Angeben sondern dem Niveau des Surfers angepasst und entsprechend den Wellen, die er surfen wird.

Die ungeschriebenen Surfregeln

Surfing rules

Jeder Surfer, egal welchen Niveaus, muss sich für sich selber und für die anderen mit den grundsätzlichen Sicherheitsmaβnahmen vertraut machen. Beim Surfen gibt es wie beim Autofahren Regeln. Da es für den Anfänger schwierig ist, alle diese neuen Regeln zu beachten, soll er mit einfachen Wellen anfangen und die groβen Wellen den Surfexperten lassen.

Mehrere gute Gründe, um diese Regeln zu respektieren :

1. Die Sicherheit : der Umgang mit einem Brett kann zum Bruch des Materials oder zu einer Verletzung führen.
2. Der Spaβ am Gleiten : das Ziel des Surfens ist die ganze Welle entlang zu fahren. Kommt man einem Surfer, der Vorfahrt hat, in die Quere, beraubt man ihn seines Spaβes und seiner Freude.
3. Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst ! Aber der Mensch ist nicht vernünftig. Wie auf der Straβe achten die meisten auf die Regeln und einige benehmen sich total egoistisch.
4. Wer die Regeln nicht respektiert, kann Unfälle provozieren und die Agressivität anderer verursachen.

Hiermit will ich versuchen, alle Regeln zu erklären, von den allgemeinen bis zu den spezifischen und zu den Ausnahmen vom Einsteiger- bis zum Expertenniveau.

Als Bildträger verwende ich eigene Fotos, die ich am 06/05/2016 in Hossegor gemacht habe. Die Surfbedingungen waren optimal : schöne gutgeformte unkomplizierte eher weiche Wellen und am Spot sind Surfer verschiedener Niveaus.

Blaue Kreise stehen um die Surfer, die Vorfahrt haben, rote Kreise, um die Schuldigen.
Blaue Farbe zeigt Zonen einer Vorfahrtsstrategie, rote Farbe, Zonen, die nicht so günstig sind.

Respekt der Vorfahrten

Der Surfer, der dem Peak, « pic » (auf französisch) am nächsten ist, hat Vorfahrt

Der Peak, « le pic », heiβt die Stelle, wo die Welle zuerst brechen wird und Weiβwasser wird sich formen. Logischerweise wird der Surfer, der dem brechenden Teil der Welle am nächsten ist und lospaddelt, der sich also im Inneren der Welle befindet, die Möglichkeit haben, die ganze Welle entlang zu fahren, im Gegensatz zu jemandem, der vom Schulter der Welle also im äuβeren Teil, lospaddeln würde. Es ist also logisch, dass er die Vorfahrt hat, denn er hat sich am besten Platz hinmanövriert, um die Welle maximal reiten zu können .

Der am Peak bestplazierte Surfer hat also die Vorfahrt, vor dem Surfer, der sich am Schulter befindet. Sollte dieser trozdem losfahren, läuft er die Gefahr den schon in die Welle engagierten Surfer in die Quere zu kommen, ihn in seinen Manövern zu hindern oder ihn zu verletzen. Auf dem ersten Foto wird die Vorfahrt des Surfers im blauen Kreis von drei Surfern gleichzeitig miβachtet. Im französischen Surferjargon heiβt es « se faire taxer » (drop in).

Die Welle entrollt vom Peak zur Schulter in eine bestimmte Richtung, die jeder Surfer klar identifizieren muss. An diesem Spot entrollen die Wellen nach links (« dérouler en gauches ») vom Standpunkt des Surfers gesehen, der hier nach links auf der Welle lospaddelt.

Der Anfänger soll besonders darauf achten, dass er keine Welle nimmt, die schon jemand surft

Der Anfänger muss diese Regeln kennen, um in aller Sicherheit zu surfen. Deshalb ist es empfehlenswert, dass er einige Kurze mit einem qualifizierten Surflehrer nimmt.

Natürlich ist es schwer für den Anfänger, die Natur der Wellen zu erkennen, zu wissen, wohin sie entrollen werden, er kann schlecht feststellen, wo « le pic » / der Peak und « l’épaule »/ die Schulter sind.
Kurz, bevor er sich entscheidet, eine Welle anzupaddeln, muss er wenigstens sicher sein, dass kein Surfer dabei ist, dieselbe Welle zu reiten, um so mehr, wenn er sich auf dessen Strecke befindet. Liegt er auf seinem Brett näher am Strand, wird er den Surfer, der die Welle schon reitet, stören oder sie werden zusammenstoβen. (Siehe Foto oben)

Manchmal stellen sich Surfer bewuβt im Wege des Vorfahrtssurfers und hoffen, dass er seine Fahrt stoppen wird, um den Zusammenstoβ zu vermeiden.

Der Surfer, der am hintesten lospaddelt, hat die Legitimität für die Vorfahrt, denn er startet am nähesten der Stelle, wo die Welle zuerst bricht.. Aber es gibt Nuancen und Ausnahmen, die später erklärt werden.

Das einfache Paddeln gibt keine Vorfahrt !

Man betrachtet, dass ein Surfer gestartet ist, erst in dem Moment, wo er aufsteht.

Auf diesem Foto hatte der am Peak nächststehende Surfer die Absicht, die Welle zu nehmen, aber er konnte nicht starten. Die zwei anderen Surfer sind von beiden Seiten des Peaks in entgegengesetzte Richtungen gestartet, ohne sich gegenseitig zu hindern.

Beim Paddeln gibt der Surfer zu verstehen, dass er die Welle nehmen will. Die Beobachtung der anderen Surfer, die sich rumherum befinden, ist höchst wichtig. Es wird den bestplazierten Surfer ärgern, wenn er anpaddelt und aufsteht und sieht, dass andere seine Welle anpaddeln wollen, obwohl sie bemerken, dass er starten will.

In dem Fall, wo ein Surfer sich mutmaβt, zehn Wellen hintereinander anzupaddeln und es schlieβlich schafft, nur eine einzige zu surfen, dann fühlen sich die anderen Surfer dazu berechtigt, auch seine Wellen zu surfen, weil sie mehr in der Lage sind , starten zu können. Man vergeude keine Welle (jene Welle , die nicht geritten wurde )! Auf Französisch : „il ne faut ne pas gâcher la vague“.

In Umgebung von Surfexperten wird ein Surfer, der alle Wellen anpaddelt und nie startet, von den anderen nicht mehr berücksichtigt und jede Chance verlieren, eine einzige Welle zu nehmen. Tatsächlich ärgert es die anderen, wenn einer sich immer den besten Platz sucht, um am Peak zu starten und alle Wellen vergeudet. Beim Surfen ist der beste Platz am Peak etwas Kostbares, was man sich erringen muss. Das benötigt ein Minimum an technischer Gelenkigkeit.

Nicht das Take-off, das heiβt der erste auf dem Brett, sondern die am Peak beste Position gibt die Vorfahrt !

Jedoch sagt man manchmal, der erste auf dem Brett habe die Vorfahrt. Surft man gleiche Brettertypen, wird der dichter am Peak stehende Surfer logischerweise zuerst aufstehen. Aber diese Vorfahrtsregel « des zuerst aufstehenden » erreicht schnell ihre Grenzen, wenn es zum Wettbewerb zwischen Surfern wird, die andere Brettertypen mit mehr Auftrieb benutzen. Gegenüber dem Shortboarder (Benutzer eines kleinen Brettes) hat der Longboarder Vorteil, weil er früher starten kann und er wird selber vom Stand-up-Paddler (der sowieso auf dem Brett immer steht) enttront, weil dieser in einer kaum markierten Wellenbewegung starten kann, schlieβlich wird er vom Kayakfahrer geschlagen, ganz vom Schiff zu schweigen !

Die Vorfahrtsregel des « ersten auf » ist sinnlos für den Paddel-Ständer, der immer auf dem Brett steht.

Eigentlich ergänzt diese Regel « erster auf » die Vorfahrtsregel des « am nächsten am Peak ». Das soll « snaken » verhindern : wenn ein Surfer schon gestarte ist und schon zur Schulter reitet, kann ein anderer, der weiter unten auf der Lauer wartet, nachdem der erste an ihm vorbeigefahren ist, in seinem Rücken starten und sich die Vorfahrt erzwingen.
Bemerkt der Vorfahrtsfahrer dieses Manöver, muss er seine Fahrtrichtung ändern, um nach Inside um den Surfer herum zu fahren, wobei er seine Welle vergeuden oder mit ihm kollidieren kann.

Auf dem Foto oben, wo die Surfer quasi gleichzeitig aufstehen, gilt die Vorfahrtsregel des « am nächsten am Peak ». Der Surfer, der also mehr Inside gestartet ist, wird wegen dem Drop-in des anderen Surfers (im roten Kreis), Mühe haben, über die kritische Wellensektion zu kommen, die schneller brechen wird. (Die Sektion ist die senkrechte Wellenmauer, an die man schnell entlang fahren muss, bevor man vom Weiβwasser gestoppt wird.)

Reindroppen, auf Französisch « taxer » gefährdet und hindert den Vorfahrtsfahrer

Die zwei Fotos zeigen, wie ein Surfer in die Welle des Vorfahrtsfahrers reindroppt, aber weit genug, um ihn nicht zu gefährden. Indem er startet, bildet sich Weiβwasser, das den anderen stören wird, so dass er wahrscheinlich seine Welle nicht zu Ende wird fahren können .

Diese Zwei Fotos bilden eine einzige Aktion. Der Reindropper provoziert beim Starten den Bruch der Wellenmauer. Der Vorfahrtsfahrer wird deshalb seine Welle nicht weiter fahren können, aber der Reindropper wird sie bis zum Ende ausnützen.

In kräftige Wellen reindroppen ist noch gefährlicher

Die Missachtung der Vorfahrt beim Reindroppen führt zur erhöhten Gefahr, wenn die Wellen kräftig sind oder in der Nähe eines Hindernisses (felsiger Meeresboden, Wellenbrecher …)

In ganz groβen Wellen (siehe Foto oben) kann der wegen dem Drop-in behinderte Surfer nicht optimal surfen, denn die Welle kann ihn einholen oder die Wellenmauer zusammenbrechen, so dass er in der Sektion eingesperrt wird und ins Wirbeln kommen kann. Im französischen Surferjargon sagt man « il a bouffé », das heiβt, « er hat gefressen ». Bei solchen gewaltigen Surfbedingungen ist diese Art des Vorfahrtsnehmens besonders unfair und gefährlich.

In besonderen Fällen dürfen zwei Surfer in dieselbe Welle starten, ohne sich dabei zu stören.

In einigen bestimmtenFällen können zwei Surfer dieselbe Welle nehmen, ohne sich gegenseitig zu behindern

Einige Wellen geben dem am Peak bestplazierte Surfer die Möglichkeit, zu wählen, in welche Fahrtrichtung er starten will. Man sagt, dass solche Wellen auf beide Seiten öffnen. So können zwei Surfer dieselbe Welle in unterschiedliche Fahrtrichtungen abfahren, ohne sich gegenseitig zu hindern.

Damit sie wissen, in welche Richtung jeder fahren wird, müssen sie kommunizieren : « Tu pars de quel côté ? », d.h. « In welche Richtung fährst du? » Auf alle Fälle hat der dichter am Peak anstartende Surfer die Entscheidung. Haben die zwei die gleiche Position, erhält derjenige, der als erster zum Stehen gekommen ist, die Vorfahrt.

Auf dem Foto zögert der Surfer zu starten, denn er weiβ nicht, für welche Fahrtrichtung sich der Surfer am Peak entscheiden will.

Auf diesem Foto sieht man, dass der Vorfahrtssurfer nicht nach rechts gestartet ist. Wäre es der Fall gewesen, hätte der andere Surfer in der Schulter auch nach links starten können, ohne schuldig zu sein. Aber der Vorfahrtssurfer hat sicher eingeschätzt, dass die Linke hohler, mehr nach links öffnete und günstiger zu fahren war. Er ist in seinem guten Recht, denn er hat die Vorfahrt. (Siehe die zwei folgenden Fotos)

Reindroppen ist fies, im Wege bleiben noch schlimmer !

In dieser Bilderfolge sieht man, dass der Vorfahrtssurfer bremst, weil der andere reindroppt und ihn stört. Der entschuldigt sich zwar, aber die Welle ist am Ende und fast vergeudet. Es wäre netter gewesen, wenn er die Welle nach oben sofort verlassen hätte, um den von links kommenden Surfer den Weg frei zu lassen und sich erst hinterher entschuldigt.

Versehentlich kann man jemanden verhindern, aber einige sind seltsamerweise Spezialisten solcher Manöver !

Der Vorfahrtssurfer muss um sein Recht schreien, wenn er sieht, dass ein anderer Surfer die Absicht hat, ihm die Welle zu klauen. Startet dieser trozdem und bemerkt seinen Irrtum, muss er sofort die Welle verlassen, um ihn am wenigsten zu hindern.

Dicht am Weiβwasser starten gibt keine Vorfahrt !

Diese Foto ist interessant. Man sieht, dass zwei Surfer in die Welle des Surfers im blauen Kreis reindroppen. Aber schauen wir uns lieber die zwei anderen ( roten Blitze), die links von ihm mehr Inside paddeln.

Manchmal sagt man, dass der am dichtesten am Weiβwasser startende Surfer Vorfahrt hat : der Peak ist die Stelle, wo die Welle zuerst brechen wird und Weiβwasser wird sich gleich formen. Hier sehen wir, dass der links paddelnde Surfer schon sehr unten in der Welle ist, die Welle wird in seinem Rücken brechen und er wird im Weiβwasser starten. Er hat keine Vorfahrt, denn er ist zu Nahe am Strand und die Welle hat sich auf offener See hinten gebildet und ein besser plazierter Surfer ist schon aufgestanden.

Es könnte folgendes passieren : der Surfer im blauen Kreis startet seines guten Rechtes bewuβt am Peak der Welle und gleitet der Welle entlang, als ein anderer Surfer in seinem Rücken aus dem Weiβwasser auftaucht, « hep,hep, ich habe die Vorfahrt ! » schreiend. Der Surfer, der am Peak gestartet ist, wird die Welle weiter reiten und sich entfernen und dabei eine Stelle zwischen ihm und dem Weiβwasser frei lassen, die einige Schlauköpfe auszunützen versuchen.

Das richtige Einschätzen der Surfers am Peak : wird er die Welle anstarten oder vergeuden ?

Der Surfer im blauen Kreis nützt seine Vorfahrt gegenüber dem Surfer rechts, indem er in dessen Richtung fährt. Der Surfer im roten Kreis wird trozdem in seine Welle reindroppen. Da der Vorfahrtssurfer weit hinter dem Peak gestartet ist, hat er kaum Chancen die Section zu surfen. Startet der andere Surfer im roten Kreis nicht, ist die Welle vergeudet.

In diesem Fall ist die Beobachtung der anderen Surfer und das Einschätzen ihres technischen Surfniveaus von Wichtigkeit : der Surfer im roten Kreis muss sehr schnell das Niveau der anderen Mitsurfer einschätzen. Im Unklaren hat er geschätzt, dass der Surfer im blauen Kreis über die Sektion nicht fahren würde und nicht auf ihn zukommen würde. Pech, wenn dieser super stark ist, ein Brett wird bald an ihm vorbeirasen.

Ein oft begangener Fehler muss hier erwähnt werden : um immer in der Vorfahrtsposition zu sein, stellen sich viele Surfer so dicht Inside der Welle wie möglich und vergeuden die Wellen, denn wenn sie aufstehen, stoppt sie sofort das Weiβwasser. Aber ein besser plazierter Surfer hätte die ganze Welle entlang bis zum Strand reiten können und er ist nicht gestartet, denn er wollte nicht reindroppen.

Das allzugierige Benehmen einiger veranlässt andere dazu, die Vorfahrtsregeln nicht zu beachten und zu starten, als sie mehr in der Schulter sind und werden schuldig, wenn der Vorfahrtssurfer doch über die Sektion hinweg surft. Sie beurteilen die Surfsituation nur zu ihren Gunsten und verlieren jede Objektivität beim Beobachten der anderen Surfer im Wasser : die Sektion, die dem Vorfahrtsfahrer den Weg sperrt, ist oft die Sektion, die sie selber beim Reindroppen gestürzt haben.

Die Vorfahrtsregeln müssen von den Regeln des gesunden Menschenverstandes gemäβigt werden, sonst würden Chaos und Spannungen am Spot herrschen. Alle wollen Wellen erwischen. Also nur mit der Ruhe, lieber beobachten als alle Wellen anpaddeln wollen, den Spot mit anderen teilen, nicht alles nur für sich haben wollen, sonst wird die Hektik einiger den Ärger anderer erwecken und die Regeln eines geselligen Beisammenseins existieren nicht mehr.

Hier oben ist das Reindroppen des Surfers gerechtfertigt, weil er dessen überzeugt war, dass der Vorfahrtssurfer nicht über die Sektion hinweg fahren würde. « Besteht ein Zweifel, droppe ich rein ». Aber hier ist klar, dass er den Vorfahrtssurfer hindern wird.

Hat der Surfer, der mehr hinten gestartet ist, vor dem Surfer, der näher am Strand startet, Vorrang ?

Der Surfer am Fuβe einer Welle darf keine Welle anpaddeln, die jemand schon surft (Siehe Foto oben).
Wenn der Surfer im roten Kreis glaubt, dass der Vorfahrtssurfer nicht anstarten wird, aus Angst auf ihn zu stoβen, ist die Wette riskiert und ein solches Benehmen von den anderen wenig geschätzt.

Jedoch wird diese Vorfahrtsregel des am weitesten startenden für den Stand-up-Paddler (SUP) sinnlos : im Vergleich zu dem Shortboarder kann er weit hinter dem Line-up (die Zone, wo die Surfer auf die Welle warten) starten.

Oft sieht man, wie SUP-Surfer vom offenen Meer kommend geradeaus fahren, ohne sich um ihr Anstellen im Line-up zu kümmern. Der gröβere Auftrieb ihres Brettes befreit sie nicht, die Vorfahrtsregel « des am nächsten am Peak » zu respektieren. Es wäre ein bisschen zu leicht !

Verglichen mit den anderen Surfern haben Longboarder oder SUP-Boarder wegen den groβen Volumen ihrer Bretter ein groβes Vorteil und niemand kann mit ihnen um den Vorrang mithalten. Also müssen sie sich nicht immer aufdrängen und die anderen Surfern, die im Line-up an der Reihe warten, auch zu Wellen kommen lassen.

Der Surfer näher am Strand darf die Surfer, die hinten drauβen gestartet sind, nicht behindern

Auf dem Foto hier oben wartet der untere Surfer auf eine Welle. Aber ein Surfer fährt schon die Welle und der Surfer im roten Kreis, der im Wege bleibt, wird ihn behindern oder sie beide in Gefahr bringen. Es wäre richtig gewesen, wenn er aufs Meer rausgepaddelt wäre, um dem Vorfahrtssurfer eine ungehinderte Fahrt zu ermöglichen.

Der Reindropper hat selten Recht !

Es kommt vor, dass man in die Welle eines Freundes oder eines Bekannten reindroppt, denn man erwartet keine gewaltige Reaktion ihrer Seite. Das sollte man mit Fremden vermeiden.

Einige « Locals » nehmen sich das Recht des Alleinbesitzes der Wellen : sie gewähren fremden Surfern keine Vorfahrt. Aber das führt zu Irrtümern und sie droppen also auch in die Welle anderer Locals rein, die sie nicht erkannt haben, denn die Surfspots zwischen Capbreton, Hossegor und Seignosse sind zahlreich. So starten sie alle Wellen an, ohne sich um die Stellung am Peak zu kümmern und droppen in die Welle der anderen rein.

Der Surfer verreist viel und wenn er als Fremder schon Opfer eines so primitiven Benehmens gewesen ist , dann sollte er gelernt haben, dass man jeden Surfer, ob Local oder nicht, überall respektieren muss.

Vorfahrt haben gibt kein Recht auf Leben und Tod auf die anderen !

Die Verantwortung

Der Surfer, der eine Welle reitet, muss sein Brett kontrollieren und die anderen Surfer, die näher am Strand oder auf seinem Weg sind, nicht verletzen : der Surfer, der eine Welle anstartet, ist verantwortlich, wenn er mit den Surfern zusammenstoβt, die näher am Strand warten oder die in Richtung der offenen See gerade schwimmen.

Es gibt ein ganzes Protokoll von Aktionen (Thema eines nächsten Artikels), um seewärts zu paddeln, ohne die Surfer auf ihren Wellen zu behindern, aber der Anfänger kennt manchmal diese Regeln nicht. Es ist kein Grund, ihn durchzusägen, weil er einen Fehler gemacht hat. Der erfahrene Surfer soll nicht vergessen, dass er auch mal Anfänger war. Man wird nicht Surfer mit einem Brett unter den Beinen geboren, man muss es erlernen !

Wenn der Versicherer Schwierigkeit hat, festzustellen, wer jeweils Verantwortung hat, kann er sich auf die Regeln stützen, die die Surfverbände der jeweiligen Länder festgelegt haben : so hat der Reindropper mit seinem leichtsinnigen Benehmen es zu Gefahr werden lassen, weil der Vorfahrtsfahrer ihm nicht ausweichen konnte. Oder auch der Schmuggler, der dem Vorfahrtssurfer absichtlich den Weg abgeschnitten hat und sich selber in Gefahr gebracht hat.

Was die Vorfahrt betrifft, da gibt es eine Zone der Undeutlichkeit, die einige Schlauköpfe ausnutzen, um sich die Vorfahrt zu erschleichen, indem sie dem Vorfahrtssurfer zum Beispiel den Weg abschneiden oder um ihn herum paddeln, was zu einer gespannten und gefährlichen Situation führt. Ich werde in einem nächten Artikel die Details solcher Feinheiten erklären !!!!!

Die Zivilverantwortung

Wenn ein Surfer jemanden verletzt oder ein Brett beschädigt hat, weil er die Surfregeln nicht respektiert oder sein Brett nicht kontrolliert hat, ist es vernünftiger, wenn er seine Versicherung sofort anruft, statt durch unaufrichtige Lügen seine Schuld nicht erkennen zu wollen. Wie am Lenkrad ! Man ist für seine Fehler verantwortlich.

Gutes Surfen und bis bald

Der Wind, ein wichtiges Surfelement

Nicht nur Windsurfer und Kytesurfer, sondern auch Wellenreiter interessieren sich besonders für den Wind, dessen Richtung und Stärke. Denn vom Wind hängt die Qualität der Wellen ab.

Aber im Gegenteil zu den Funboardern, die um besonders heftige Winde beten, wünscht sich der Surfer dagegen einen eher sanften Wind oder Windstille.

Denn der Wind hat einen doppelten Einfluß nicht nur auf das Entrollen der Wellen, sondern auch auf die Wasseroberfläche, deshalb braucht der Surfer zum Paddeln oder zum Reiten linde Windbedingungen.

Beste Bedingungen, schwacher Wind oder ablandiger Offshore-Wind

  • Windstille oder ganz schwacher Wind : die Dünung kommt spiegelglatt heran, es ist die ideale Tragfläche, damit das Brett optimal gleitet. Das ist oft vor einem Gewitter der Fall, bevor der Sturm losbricht.
  • Der Wind bläst off shore, das heißt vom Land aufs Meer. Wenn er nicht allzu stark ist, formt er Wellensets, die regelmäßig entrollen, was dem Surfer die Möglichkeit gibt, die ganze Welle vom Pick bis zum Strand zu reiten. Aber in den Landes bläst meistens ein Onshore-Wind, der von Nordwest kommt, er macht sich am Ende des Vormittags oder am Anfang des Nachmittags auf. Will man also den sanften Landwind ausnutzen, soll man lieber morgens surfen.
  • Weil der Landwind den Ozean glättet und Ordnung in die Dünung bringt, sind die Wellen leichter einzuschätzen : die Größe, die Form der Welle sind deutlich, der Surfer kann lange im voraus raten, an welcher Stelle die Welle sich formen wird.
  • Der Offshore-Wind, indem er in die Welle hineinbläst, sorgt für größere Wellen und für den Wellentunnel., es hängt auch vom Meeresgrund ab.

Offshore-Wind, gut und auch nicht so gut, einige Nachteile

  • Nach der langen Wanderung des Windes über die weite Meeresfläche ordnet sich das Wellenchaos zu einer Dünung. Die daraus entstehenden Wellensets können im regelmäßigen Abstand die Küste anlaufen. Man kann weit hinaus am Horizont perfekte Wellenlinien beobachten : GUT
  • Negative Wirkung des Landwinds : NICHT GUT ! Der kann eine zu schwache Dünung verderben und der Surfer steht vor einer See, die zum salzigen See geworden ist. Ein zu starker Landwind bei schwacher Dünung wird die Wellen bremsen und das Surfen mühsam machen.
  • Ein heftiger Landwind hat die Tendenz, unter das Surfbrett zu schlüpfen und dabei den Surfer zu bremsen, wenn er eine gute Welle erwischen will. Manchmal auch spritzt er ihm Gischt in die Augen und hindert den verblendeten Surfer beim Take off.
  • Außerdem drückt der Wind auf den Surfer, der auf seinem Brett sitzend wartet. Er treibt ihn hinaus aufs hohe Meer außerhalb der Take off-Zone, was ihn zwingt, ständig auf seine vorige Stellung zur Küste hin zurückzupaddeln.
  • Der Offshore-Wind macht den Surfer hysterisch, weil er sich diesen Wind wie den heiligen Graal herbeiwünscht : alle Surfer springen ins Auto und stürzen massenweise zu den Spots, um die potenziell perfekten Bedingungen auszunutzen. Dieser Enthusiasmus hat manchmal unsportliches Benehmen zur Folge. (Siehe “ Labrador-Komplex „)
  • Der Offshore-Wind sorgt für optimale Surfbedingungen. Wenn die Wellen stark sind, sind sie für den Anfänger nicht leicht zu surfen : die Welle kann durch den Wind, der auf sie bläst, sehr hohl werden und sehr steil sein, eine solche Welle zu reiten benôtigt eine perfekte Technik in Stellung, Paddeln und Take off.

Schlechte Bedingungen, starker auflandiger Onshore-Wind

  • Es bilden sich an der Ozeansoberfläche turbulente Strömungen, die den Surfer beim Paddeln und beim Gleiten auf der Welle hindern.
  • Kleinere Zwischenwellen bilden sich allmählich, die sich kreuzen und dadurch das Entrollen der Wellen durcheinanderbringen. Die Wellen entrollen nicht mehr regelmäßig, sie ändern ständig ihre Richtung und ihre Form, die Sektionen enden abrupt, so dass der Surfer immer wieder sein Gleiten in der letzten Minute ändern muss.
  • Der Wind drückt von hinten auf die Welle und lässt Weißwassersektionen nach vorn fallen, was den Surfer hindert und ihn zwingt, seinen Ritt auf der Welle zu unterbrechen. Bei starker Onshore-Wind, der brechende Wellen erzeugt, braucht der Surfer gute Kenntnisse des Milieus und Erfahrung, um eine nicht brechende surfbare Welle zu erwischen.
  • Tausende Verwirbelungen und sich kreuzende Wellen erschweren das Entziffern des chaotischen Ozeans, deshalb wird die Natur der Welle nicht leicht erkennbar. Und der Surfer, der nicht vorgreifen kann, muss im letzten Moment spontan handeln, das ist für den Einsteiger zu schwer.
  • Die Wellen werden vom Wind von hinten niedergedrückt, so dass man nicht leicht erkennen kann, wo der Pick sich befindet, das ist die Abfahrtsstelle, wo die Welle hohl genug ist, um loszufahren.
  • Rat für den Anfänger, der hinten surft : die Dünung und der Wind treiben ihn ständig zum Strand, ohne dass er es merkt, was ihn zwingt, immer wieder aufs hohe Meer zurückzupaddeln.
  • Achtung ! An der Atlantikküste bläst ein Wind von Nordwest, wenn das Meer groß ist, wird das Phänomen der “ baïnen “ verstärkt.

Onshore-Wind, nicht immer schlecht

  • Der Anfänger schätzt leicht von auflandigem Wind niedergedrückte Wellen, so dass Timing-Fehler oder zu langsamer Take-off nicht zu verhängnisvoll sind.
  • Übrigens werden solche wechselbare Bedingungen seinen Beobchtungssinn schärfen, er wird später um so besser surfen, wenn die Bedingungen wieder leichter werden.
  • Bei Onshore-Wind neigen die Surfen, im Büro oder zu Hause zu bleiben. Jedoch können gute Surfsessionen vorkommen, wenn der Wind sich legt oder wenn sich auf einer Sandbank nahe am Strand Wellen konzentrieren, und zwar ohne Gedränge.

Der Wind, sowie die Wellen, ihre Stärke, ihre Richtung sind Hauptparameter der Surfdisziplin, deshalb lernt der Surfpraktikant die Wetterlage gut lesen und entziffern.
Daran liegt eine Schwierigkeit dieser Disziplin, dass der Surfer sich den wechselbaren Wetterbedingungen anpassen muss. Um diese Variationen des Wetters und der Typographie besser zu erkennen, ist ein Surfkurs empfehlenswert, um Fehler zu vermeiden und schneller Spaß zu haben.

Die Wetterlage für das Wellenreiten in Süd Frankreich. Teil 2. Das Schwell vorhersehen

Es gibt die alte Methode, man kann sich die Isobarenkarten anschauen, die Meeresbojen und Satellitendaten befragen. Heutezutage werden sie für den Surfer von Webseiten interpretiert.
Für mehr Genauigkeit kann der Surfer alle Daten kreuzen und sich eine ziemlich genaue Einsicht für die 7 nächsten Tage verschaffen.

Hier einige Webseiten für Surfwetterbericht unter vielen anderen :

Yadusurf

Windguru

Seekarten online :

Wetter-Webseiten der Navy

Um die wirkliche Wellenhöhe der Wellen vorherzusagen, muss man auf die Richtung der Dünung und auch auf die Periodendauer achten. In einer Abstand von über 10 Sekunden kann eine einen Meter Höhe angegebene Dünung größer sein.
Im Gegenteil wird eine Dünung mit einer Periodendauer von 5 Sekunden kleiner, kürzer und schwächer sein.
Ist die Periodendauer lang, wird die Dünung breit und stark sein, so sind die meisten winterlichen “ swells “ an der Atlankktikküste der “ Landes „.

Die saisonalen Phänomene und die geographischen Besonderheiten spielen auch eine Rolle.

  1. Lokaler Wind : Thermik

Im allgemeinen bei stabilem Wetter beobachtet man eine Abwechselung zwischen Landwind (ablandigerWind) morgens und Seewind (auflandiger Wind) am Nachmittag. Nachts kühlt das Land schneller als das Meer ab, die abgekühlte Landluft fließt zur Wasseroberfläche, deren warm gewordene Luft in den Himmmel aufsteigt. (Prinzip der kommunizierenden Röhren)
Wenn die Sonne die Landfläche richtig aufgeheizt hat, dreht sich die Zirkulation oft um die Mittagszeit um, die warme Landluft steigt und wird von der kühlen Wasserluft, die N/W zur Atlantikküste weht, ersetzt.
An der französischen Atlantikküste wehen hauptsächlich Nord/West Seewinde.

Wie verhält sich der Wind in einem Tiefdruck-Szenario ? Der Südwind kündigt die Ankunft einer Wetterstörung an, weht West bei ihrer Durchgang und Nord/West nach der Störung.

Im Winter wehen hauptsächlich Seewinde wegen dem fortwährenden Durchzug von Depressionnen nah der Küste. Die anderen mehr antizyklonischen Jahrerzeiten bekommen morgens leichte Off-shore-Winde und an manchen Tagen sogar den ganzen Tag Off-shore-Winde. Ein leicht wolkenbedeckter Himmel sorgt für das Anhalten des Off-shore-Windes den ganzen Tag, während eine brutale Aufheiterung des Himmels zur Erwärmung der Landfläche führt und die Ankunft des thermischen West-Winds verursacht.

Universal-Regel : ein guter Off-shore-Wind sorgt für optimale Surfbedingungen !!

2. Das Capbreton-Hossegor-Gebiet profitiert von einem Mikroklima und einer einzigartigen Topografie.

Die Tiefs, die an den Pyrenäen hängen bleiben und Baskenland mit Regen überschütten, erreichen oft den Süden der “ Landes “ nicht und der thermischeWind kommt meistens früher über Vieux-Boucau auf.

Der Kontinentalsockel neigt sich seewärts bis 200 Meter Tiefe mit nur 0,2% Gefälle bis zum Kontinentalhang, der abrupt fällt und sich über 65 Km dehnen kann. Dieser sanfte Neigung bremst die Dünung. Auf den pazifischen Inseln, wo der Kontinentalsockel nicht vorhanden ist, bricht die Dünung kräftig ans Land, denn sie hat ihre Geschwindigkeit nicht verloren.

Ein etwa ähnliches Phänomen geschieht in Capbreton und Hossegor dank dem „Gouf „, eine Unterwasserkluft, die gegenüber der Hafeneinfahrt nur 300 Meter von der Küste entfernt, beginnt.
Diese Nähe erklärt wahrscheinlich dieses ähnliche Phänomen, nämlich trifft die Dünung spät auf den Kontinentalsockel und behält dadurch ihre Geschwindigkeit, was kräftige Wellen mit Tunnels erzeugt. Es ist der Fall am Surfspot “ La Gravière “ in Hossegor oder “ La Piste “ in Capbreton.

Jedoch wird der gefährlichste Spot der Welt harmlos je nach Gezeitenkraft und bei kleiner Dünung.

3. Die Küste bietet abwechslungsreiche Surfspots

Nehmen wir als Beispiel Capbreton, Hossegor, Seignosse ! Bei großer Dünung findet man Strände, wo die Wellen je nach der Dünungsorientierung 2 bis 4 mal kleiner sind, es sei denn es gibt überhaupt keine.
Am Südstrand von Hossegor bricht die Dünung auf den Sandbank der Nordstrandes und ist deshalb kleiner.
Die Spots von Capbreton, “ la Centrale „, “ le Prévent „, “ le Santocha “ werden durch den Hafendamm und die Wellenbrecherblocksteine vor großen Wellen geschützt.

Die Strände von Seignosse bekommen mehr Dünung als in Capbreton, denn die Dünung kommt im allgemeinen von Nord/West ; bei winzigen Surfmöglichkeiten hat man dort eine Chance, noch Wellen zu finden. Bei gleich großen Wellen sind die Wellen in Seignosse schwächer als in Hossegor und Capbreton (abgesehen vom Strand “ la Sud „), weil die Wellen an Geschwindigkeit verlieren , weil sie auf größere Sandbänke weit weg von der Gouf-Kluft entrollen.

4. Der richtige Spot zur richtigen Gezeitenzeit

Das richtige Moment lässt sich nicht verschieben, manchmal sieht die See wie ein See aus und zwei Stunden später vor Ebbe beginnen sich große Wellen zu formen. Zwei Kilometer nördlich zur gleichen Ebbeperiode werden die Wellen sich schließen und uninteressant sein, aber dann anfangen, bei Flut perfekt auf die Küstensandbänke zu entrollen.

Eine Besonderheit der Sankbänke ist, dass sie sich ständig verändern. Ohne sich regelmäßig die Spots anzusehen, ist es schwer, zu wissen, an welchen Strand und zu welcher Gezeitenzeit die besten Wellen entrollen. Manchmal entdeckt man eine Welle an einem kaum besuchten Spott, bis einige die Nachricht verbreiten.

Natürlich haben die Webcams das Surfen demokratisiert, indem man die Surfbedingungen auf dem Sofa beobachten kann. Aber es ist keine Garantie, einmal im Auto kann der Wind drehen, der Spot überfüllt sein und der Gezeitenkoeffizient kann eine perfekte Welle in eine unsurfbare verwandeln.
Die Webcams sind von kurzsichtiger Hilfe.

Im allgemeinen erträgt die Wasserfläche besser bei Flut den Seewind, die Wellen werden weniger entformt, es sei denn es gibt genug Wasser am Spot.

Um seine Surfsession gut zu planen, kreuzt man am besten die Wettervorhersagen mit einer guten Kenntnis des Ortes. Dafür sind ein Surffreund oder eine Surfschule von guter Hilfe, damit der fremde Surfer eine kostbare Zeit gewinnt !

Die Wetterlage für das Wellenreiten in den « Landes ». Teil 1. Luft und Wasser

Auszug aus der am 18. Dezember 2012 in einer Halle eines südamerikanischen Flughafens gehaltenen Konferenz des Professors Pancake, des renomierten Spezialisten in Surf­Geopolitik.

Um das etwa zu veranschaulichen, will ich den typischen Wochenablauf des Surfers vom Aufstehen bis ins Bett gehen beschreiben und zeigen, wie er die Elemente seiner Umgebunganalysiert, um die besten Wellen am günstigsten Moment surfen zu können !!

Mit Internet und den zahlreichen Webseiten für den Surfwetterbericht hat der Surfer die Meteorologie verlernt. Hiermit wollen wir einige Grundkenntnisse wieder in Erinnerung bringen.

Regel Nummer 1, ob Wasser oder Luft, was ist kalt ist schwer und die Meeresströmungen stehen im engen Zusammenhang mit den Luftströmungen.

Der Golfstrom ist Teil des Nordäquatorialstroms und des Floridastroms, er flieβt durch den Golf von Mexiko in die Atlantik. An den Küsten der nördlichen Hemisphäre sind die jahreszeitlichen Schwankungen der Temperatur wegen der starken Sonnenstrahlungen an der Wasseroberfläche groβ bis 15 Grad manchmal. Aber in Portugal und Marroko, an deren Küsten der Golfstrom direkt flieβt, verändern sich die Temperaturen kaum, zwischen 15 und 22 Grad über das ganze Jahr.

Im Süden der « Landes »sinkt das Wasser im Winter auf 12 Grad im allgemeinen. Weiter nach Norden in die « Gironde » ist der Unterschied gröβer, im Winter kann die Temperatur der Wasseroberfläche auf 9 Grad sinken.

Corioliskraft : Die Corioliskraft zieht den auf der Nordhalbkugel bewegten Körper nach rechts, auf der Südhalbkugel nach links. Allgemein dreht sich die Luft auf der Nordhalbkugel um Hochdruckgebiete im Uhrzeigersinn, um Tiefdruckgebiete gegen den Uhrzeigersinn. (Auf der Südhalbkugel ist dies genau umgekehrt. )

1 . Eine Isobarenkarte verstehen :

Die Tiefdruckgebiete (Depression : die schwere Luft fällt nach unten) und die Hochdruckgebiete (Antizyklone : die leichte Luft steigt) werden auf den Wetterkarten durch spiralenförmige Linien materialisiert, die Isobaren, die für Orte gleichen Luftdrucks stehen. In einem Tief mit den eng beieinander stehenden Isobaren fällt der Luftdruck zur Mitte hin ab. In den Hochdruckgebieten nimmt er dagegen zur Mitte hin zu, die einzelnen Isobaren sind dort weiter voneinander entfernen. In den gemäβigten Zonen herrscht Westwind : die kalte Luft sinkt unter die warme Luft und bewirkt ein rotierendes System, die Grenzen zwischen diesen verschiedenen Luftmassen werden durch Fronten gekennzeichnet und weil sie nicht den gleichen Druck haben, können sie sich nicht mischen.

Wie liest man eine Isobarkarte ? Die Isobaren sind Linien gleichen Luftdrucks und zeigen die Form und die Lokalisierung der verschiedenen Luftdruckgebiete. An den Isobaren stehen Zahlen, die den Luftdruck in der Einheit Hektopascal (hPa) oder in Millibar (Mb) angeben.

Ein mittlerer Luftdruck beträgt 1015 Mb

Ein Hoch / Antizyklon : 1035Mb . Um Hochs wirbelt der Wind im Uhrzeigersinn (Coroliskraft), es sind eher schwache Winde. Die Isobar hat eine Kartoffelform.

Ein Tief / Depression : 948 Mb (ganz tief) bis 1010 ­1000 (schwach), 980­ 1000 (mittel) bis 960­ 980 (stark). Der Wind ist die Luft, die von den Hochdruckgebieten zu den Tiefgebieten hinunter strömt.

Um Tiefdruckgebiete strömt die Luft gegen den Uhrzeigersinn. Die Isobar hat eine Zwiebelform. Je enger die Isobaren zueinander stehen, desto höher der Luftdruckruck und stärker die Winde (Luftmassenaustausch zwischen den Linien), die ungefähr parallel zu den Isobaren wehen.

2 . Die Rolle der Tiefdruckgebiete in der Wellenentstehung :

Der Wind weht an der Meeresoberfläche und die Reibung der Wasseroberfläche erzeugt Verwirbelungen, die in Windrichtung geschoben werden. Satelliten und Meeresbojen ( Gascogne Ouest Arcachon Buoy) messen die Höhe der Wellen : von allen Bewegungen ­auf und ab­ wird das oberste Drittel genommen, und aus diesem Drittel wird der Mittelwert gebildet.

Es ist keine groβe Wasserfläche nötig, um Wellen zu erzeugen : so bekommen Meere und Seen Wellen. Die Erdgravitation ist schuld daran, dass die vom Wind erzeugten « Gravitationswellen an der Oberfläche »immer wieder aufgebaut werden.. Diese kleinen Wellen bewegen sich zuerst chaotisch, dann sammeln sie sich, werden stäker, die kürzesten Wellen gehen in die längeren , um sie zu verstärken.

Als die Wellen diese Windsee verlassen, verwandeln sie sich in Dünung ( kaum merklich an der Oberfläche) und treffen an die Küste, wo sie aussterben. Diese Reise kann 12 Tage auf 15000 Km im Pazifik dauern.

Hauptcharakteristiken :

  • die Wellenhöhe : Distanz zwischen dem Wellenkamm und dem Wellental
  • die Wellenlänge : waagerechte Distanz zwischen zwei Wellenkämmen
  • die Periode ist der Zeitabschnitt zwischen zwei Wellenhöhen
  • die Wellengeschwindigkeit ist die Geschwindigkeit, mit der sich Wellen ausbreiten

3 . Auβergewöhnliche Phänomene, die die saisonalen Tendenzen verändern und starke Dünung provozieren :

El Niño : die ungewöhnliche Erwärmung der Wasseroberfläche des Ostpazifiks zur Weihnachtszeit provoziert Veränderungen des Luftdrucks, was Trockenheit, Überschwemmungen, Zyklonen, Erdrutsche, Korallenbleiche mit sich bringt…eine Erwärmung über 0,5° C erhöhte die Dünungkraft im Nordpazifik im Januar 1998… Europa wird wenig von diesem Phänomen betroffen. Das Gesamtniveau der Ozeane steigt dann um einen Zentimeter.La Niña tritt meist im Anschluss an ein El­Niño­Ereignis, es ist dessen Gegenstück.

Die tropischen Wirberstürme oder Zyklone sind atmosphärische Störungen des Äquatorsgebiets. Sie heiβen Zyklone im Indischen Ozean und in Australien, Hurrikane in der Atlantik, Taifune in Asien. Sie können 600 bis 2000 Km Breite erreichen und 4 bis 31 Tage dauern.

Surfbilder 2017

Und inzwischen in den Landes toben sich leidenschaftliche Surfer stressfrei in den Wellen aus und vergessen dabei alle Alltagssorgen !

Surf coaching : Etappen zum Surflernen !

Mit einem Coach Wellenreiten lernen

Hiermit möchte ich die verschiedenen pedagogischen Etappen eines Surfkurzes so kurz wie möglich vorstellen. Dies soll dem Schüler ermöglichen, autonom zu werden und sein technisches Niveau zu verbessern.

Vieles hängt von der Qualität des Professionellen, der Sie begleitet, ab. Es it zu bedauern, dass die Lernmittel bei einigen Ausbildungen wenig Fortschritte gemacht haben und die Fachpresse darüber wenig interessante Auskunft gibt. Ein guter Coach ist nicht unbedingt ein Surfchampion! Er ist ein Surfer, der mal Anfänger war, der jede Etappe seines Lernprozesses analysiert hat, die Technik perfekt kennt, sein Beobachtungssinn entwickelt hat, um seine eigene Pädagogik zu bilden, die er dem Niveau eines jeden anpassen wird.

Selbstverständlich ist ein fleiβiges Training der wichtigste Fortschrittsfaktor, jedoch wird die Hilfe eines Sportcoachs zu einem schnelleren Erlernen verhelfen, wo der Surfer allein möglicherweise wegen einem belanglosen Detail steckengeblieben wäre.

Ich werde nicht alle meine Geheintipps offenbaren, sondern einfach die Chronologie der Lernetappen aufzählen. Die notwendig physische Stärkung geschieht natürlich im Laufe der Surfaktivität. Selbstverständlich wird jemand, der schon Sport getrieben hat und bequem im Wasser ist, über die ersten Lernetappen schnell hinausgehen.

Die Surfertappen

Mit jeder weiteren Etappe wird der Surfer mit einer Umgebung konfrontiert, die komplexer wird. Im Weiβwasser anfangen oder hinten zum Peak hinauspaddeln stellen nicht denselben Schwierigkeitsgrad. Überspringt man eine Etappe, läuft man die Gefahr zu scheitern oder lange Perioden ohne Fortschritte zu kennen. Geduld und Ausdauer sind die besten Eigenschaften eines Surfers !

Etappe 1 : die Basis

Erlernen der Bewegungen und Posturen, die das Gleiten, das Gleichgewicht auf dem Brett und die beste Mobilität fördern.

  • die Meeresumgebung kennenlernen – die seinem Niveau passende Surfzone wählen können ( ist der Surfspot zu schwierig, macht man keine Fortschritte) – das richtige Brett benutzen .(diese Themen wurden in einem vorigen Artikel erwähnt).
  • die Grundregeln bürgen für die eigene Sicherheit und die der anderen Surfer, man denke nur an die Szene im Film « Brice de Nice » !
  • die beste Liegeposition – die technischen Tipps, um die ideale Position egal auf welchem Brett zu finden.
    In Weiβwasserwellen starten und die optimale Händeposition flach auf dem Brett : aber die Hände nicht unter den Schultern angesetzt wie seit 20 Jahren in der Lehrerformation wierderholt !!
  • das nach seinen Kapazitäten möglich schnellste Aufstehen : warum sollte man das Knie auf Brett legen, wenn Flüssigkeit und Gelenkigkeit zu einem gelungen Take off nötig sind und man es schaffen kann !
  • Die Basistechnik, um die Geschwindigheit, das Gleiten, das Gleichgewicht bis zum Strand zu behalten.
  • Mit Hilfe des Blicks und des Oberkörpers die Surfrichtung bewahren und mit Arm oder besser Hand in die Fahrtrichtung.

Etappe 2 : die Wellen

  • Kenntnis der Sicherheitsregeln, der Vorfahrtsregeln und des freundschaflichen Zusammenlebens im Wasser.
  • Erlernen des Paddelns und der Richtungsmanöver auf offenem Meer – die Brandungszone durchqueren – schnell umdrehen – …sie sollten nicht einigen Surfern oder Lehrern zuhören, die ihnen empfehlen , beim Paddeln die Finger aneinanderzupressen – siehe vorigen Artikel « Surf Prévention sur les techniques de rame » , Surfvorschriften, die Paddelntechniken.
  • Der Take off im oberen Teil der Welle zuerst bei kleinen Konditionen, geradeaus dann leicht quer : Wellenlesen, gutesTiming, Leistungsbereitschaft sind die Schlüssel zum Erfolg.
  • Abschätzen in welche Richtung die Welle abrollen wird – in die gute Richtung entlang der Welle gleiten.

Etappe 3 : mit Schwingungen Geschwindigkeit aufbauen

seine Fahrt dem Entrollen der Wellen anpassen, um sie bis zum Ende optimal zu surfen : man muss in die Knie gehen und Druck auf die Beine koordonieren (Geschwindigkeit) , wobei der Oberkörper eine entscheidende Rolle für die Erhaltung der Fahrtrichtung spielt.
Geschwindigkeit aus der Welle nehmen können : beim Hinabfahren in die Knie gehen, dann den Rail belasten beim Hinaufgehen mit Gleiteffekt – alternativ Rail/Brettfläche. Eine erfolgreiche Geschwindigkeit nutzt die gesamte Wellengröβe.
Duckdiven lernen, wenn das Volumen des Brettes es erlaubt : ein Brett mit viel Tragfläche taucht natürlich schwieriger unters Wasser. Die Schwierigket ist nicht nur technisch, aber man muss auch das Milieu gut analysieren. Man muss fähig sein, die Geschwindigkeit der Welle oder der Weiβwasserwelle, die auf einen zukommt, schätzen, um im richtigen Moment das Duckdiven

Etappe 4 : Manöver

Der Surfer hat nun die guten Körperpositionen gelernt, die Bewegungen sind zu Reflexen geworden, die ihm erlauben, auf der Welle schneller zu reagieren, seine Erfahrungen erlauben ihm, die Veränderungen des Milieus besser zu lesen und vorauszusehen, Er ist jetzt bereit, Feinheiten zu entwickeln, um neue Figuren durchzuführen oder sie zu verbessern.

  • Um diese intermediate Niveau zu erreichen, hat der Surfer physische und technische Fähigkeiten entwickelt, dank denen er ein kleineres Brett benutzen kann. Aber nicht unbedingt. denn der Erfolg des Manövers liegt in der ausgeübten Geschwindigkeit, so dass es auch möglich ist, einen Roller mit einem Longboard durchzuführen. Ein kürzerer Rail erlaubt jedoch kürzere Strecken und kürzer aneinadergereihte Kurven.
  • Bottem up : die Welle ganz absurfen, um einen Bottom up besser durchführen zu können, Blick Richtung Strand beim Hinabfahren , als Ziel kurz aneinadergereihte Kurven, damit das Brett senkrechter die Wellenwand angreift.
  • Re-entry am Ende der Welle, erste Initiation für Manöver an der Wellenlippe : Geschwindigkeitaneignung. + Fähigkeit, das Brett zu lenken, wohin man will + Druck auf die Beine im Tal der Welle = das Brett lehnt sich und wird auf dem Weisswasser oder auf der Lippe der Welle drehen.
  • Roller = Drehen am Wellenkamm richtig durchführen : sich aufs Drehen vorbereiten, Schulterachse folgt dem Blick in die Fahrtrichtung ; Die Schwierigkeit liegt darin, das hintere Tail nicht zu sinken (zuviel Gewicht hinten beim Drehen) und aus Mangel an Geschwindigkeit, an schlechter Gewichtverlagung oder zu späte Drehung des Oberkörpers das Rail zu versinken ???
  • Gewichtverlagerung: weniger Gewicht auf das Brett verlagern und den Druck verlängern können, um das Rail wechseln zu können, und damit zum Weiβwasser zurückkommen, wenn die Welle weicher wird : Manöver zur neuen Position, nötig für das nächte Erlernen des Cut back
  • Der Floater ist technisch leichter, denn die Strecke ist nicht so kurz wie beim Roller. Diese Figur benötigt vor allem ein gutes Lesen der Welle und die technischen Feinheiten der vorigen Figuren. Vorsicht, bei Mangel an Geschwindigkeit oder verspätete Hinabfahren, kann das Brett unter den Füssen drehen und mid einem Stoβ in die Rippen enden.
  • Der Schlüssel für das Aerial sind die Geschwindigkeit + den Blick auf den Wellenkamm als Tremplin gerichtet + sich abwechselnd schwer und leicht machen + den Blick auf einen höheren Punkt richten, um das beim Drücken eingeführte Drehung zu velängern + genug entspannt am Tal der Welle sein , um den Stoβ beim Landen wegen der Beschleunigung des Brettes abzusaugen.
  • Einige Schlüsseltipps für den Tube : der Surfer muss raten, wo die Welle einen Tube bilden wird, er muss die Kurvenveränderungen n der Wellenwand lesen ; dann muss er die technischen Gestenreflexen meistern, um spontan seine Richtungfahrt, aber auch seine Geschwindigkeit zu regeln, und auch sich in de Tube stellen, im Moment wo die Welle nach vorn schlägt. Es gibt Bremsmanöver, wenn man zu weit nach vorn ist oder umgekehrt um schneller im Tube zu fahren. Ein Tube ist gelungen, wenn den Surfer von der Welle umwickelt wird und man sieht ihn an Ende rauskommen ;
  • Es gibt andere Manöver oder Variationen, wie der Tail slide : der surfer verlagert sein ganzes Gewicht auf das vordere Bein und streckt das hintere, damit der Tail rutscht. Das Gleichgewichtzentrum wird mehr auf das vordere Teil des Brettes verlegt, somit bringen die Surfdrifts das Brett in Gleitfahrt.